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Border Terrier – Grumpy Border Terrier
Border Terrier – 1 Border TerrierBorder Terrier – Border terrier 2
📷 Samuel Cockman (CC BY 2.0) · Samuel Cockman (CC BY 2.0) · Emmanuelle Adjoa Bessi (CC BY-SA 4.0) · Wikimedia Commons

Border Terrier

FCI 3 · Nr. 10
Der Border Terrier ist der bodenständige, unkomplizierte Vertreter unter den Terriern: zäh im Gelände, freundlich im Wesen und mit seinem charakteristischen «Otterkopf» unverwechselbar. Ursprünglich für die harte Fuchsjagd im Grenzland zwischen England und Schottland gezüchtet, hat er sich zu einem beliebten Familien- und Begleithund entwickelt.
Grösse
Klein
Widerristhöhe
33–40 cm
Gewicht
5–7 kg
Lebenserwartung
~13–15 Jahre
Fell
Hart, dicht, drahtig mit Unterwolle
Herkunft
Grossbritannien (England)
FCI
FCI 3 · Nr. 10

🧠 Wesen & Charakter

Der Border Terrier ist hart im Nehmen, wesensfest und dabei bemerkenswert umgänglich – deutlich verträglicher als viele seiner Terrier-Verwandten. Er ist aktiv, arbeitsfreudig und besitzt einen gesunden Jagdtrieb, kann sich aber gut in den Familienalltag einfügen. Mit Kindern geht er in der Regel geduldig und freundlich um und versteht sich meist auch mit anderen Hunden. Klug und will-to-please, lernt er gerne, zeigt jedoch die typische terriertypische Portion Eigensinn.

📜 Herkunft & Geschichte

Der Border Terrier entstand im hügeligen Grenzland (englisch «border») zwischen England und Schottland, wo er den berittenen Jägern und ihren Foxhounds bei der Fuchsjagd folgte. Seine Aufgabe war es, den in Felsspalten und Erdbauten geflüchteten Fuchs zu stellen – dafür brauchte er lange Beine, Ausdauer und einen unerschrockenen Charakter. Bereits im 18. Jahrhundert als Arbeitshund der Farmer und Schäfer geschätzt, wurde er 1920 offiziell als Rasse anerkannt. Bis heute hat er sich seine ursprüngliche Zähigkeit und Natürlichkeit bewahrt.

✂️ Pflege, Haltung & Erziehung

Das dichte, drahtige Deckhaar des Border Terriers mit weicher Unterwolle ist wetterfest und pflegeleicht; regelmässiges Bürsten und zwei- bis dreimal jährliches Trimmen (Zupfen) halten es in Form. Er ist ein ausdauernder Hund, der täglich viel Bewegung braucht – lange Spaziergänge, freies Laufen und Möglichkeiten zum Schnüffeln und Erkunden. Ebenso wichtig ist geistige Auslastung durch Training, Suchspiele oder Hundesport, denn der kluge Border langweilt sich sonst leicht. Er lernt willig, weshalb sich freundliches, konsequentes Training auszahlt.

🩺 Gesundheit

Der Border Terrier gilt als eine der gesündesten und langlebigsten Terrierrassen und wird oft dreizehn bis fünfzehn Jahre oder älter. Dennoch können Patellaluxation, Herzerkrankungen sowie das rasse-spezifische «Canine Epileptoid Cramping Syndrome» (CECS, auch Spike's Disease genannt) vorkommen, ein krampfartiges Störungsbild. Seriöse Züchter achten auf Herz- und Kniegesundheit und schliessen Tiere mit CECS von der Zucht aus. Insgesamt ist der Border ein unkomplizierter, robuster Hund, der bei artgerechter Haltung selten ernsthaft krank wird.

🏡 Für wen ist die Rasse geeignet?

Der Border Terrier ist ein idealer Hund für aktive Familien, Wanderer und Sportbegeisterte, die einen unkomplizierten, robusten Begleiter suchen. Dank seines freundlichen Wesens eignet er sich auch gut für Ersthundehalter, sofern diese sein hohes Bewegungsbedürfnis und den Jagdtrieb ernst nehmen. In einer Wohnung kann er leben, wenn er täglich ausgiebig ausgelastet wird, doch ein Haus mit Garten und Zugang zur Natur kommt ihm entgegen. In der Schweiz ist er ein beliebter Begleiter für Wanderungen und Hundesport und fügt sich gut in den Alltag ein.

❓ Häufige Fragen

Ist der Border Terrier gut mit anderen Hunden verträglich?
Ja, er gehört zu den verträglicheren Terriern und versteht sich bei guter Sozialisierung meist gut mit Artgenossen. Kleintieren gegenüber bleibt jedoch sein Jagdtrieb bestehen.
Wie viel Auslauf braucht ein Border Terrier?
Er braucht täglich mindestens ein bis zwei Stunden Bewegung mit freiem Laufen, Schnüffeln und Spiel. Ergänzend hält ihn geistige Beschäftigung ausgeglichen.
Haart der Border Terrier viel?
Nein, sein drahtiges Fell haart wenig, sofern es regelmässig gebürstet und zwei- bis dreimal jährlich getrimmt wird. Damit ist er relativ pflegeleicht.

🏅 Rasseklub & Züchter finden

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🐾 Seriöse Züchter und Welpen findest du über den offiziellen Rasseklub — die SKG listet die zuständigen Klubs, die wiederum geprüfte Züchter führen.