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Bobtail – Hunderasse
Bobtail – HunderasseBobtail – Hunderasse
📷 AKS.9955 (CC BY-SA 4.0) · Томасина (CC BY-SA 3.0) · Томасина (CC BY-SA 3.0) · Wikimedia Commons

Bobtail

FCI 1 · Nr. 16
Der Bobtail, auch Altenglischer Schäferhund genannt, ist ein zotteliger Bär mit sanftem Gemüt und watschelndem Gang. Unter seinem üppigen, grau-weissen Fell verbirgt sich ein gutmütiger, verspielter Riese, der als Familienhund viele Herzen erobert.
Grösse
Gross
Widerristhöhe
M 61–66 · F 56–61 cm
Gewicht
27–45 kg
Lebenserwartung
~10–12 Jahre
Fell
Lang, zottelig und üppig, mit wasserabweisender Unterwolle
Herkunft
Grossbritannien (England)
FCI
FCI 1 · Nr. 16

🧠 Wesen & Charakter

Der Bobtail ist gutmütig, ausgeglichen und sehr anhänglich. Er ist verspielt und ausgesprochen kinderlieb, ein ruhiger Riese, der gerne mitten in der Familie lebt. Gelegentlich zeigt er einen liebenswerten Dickkopf, ist aber selten aufbrausend. Als ehemaliger Treibhund kann er wachsam sein und meldet Besuch mit tiefem Bellen.

📜 Herkunft & Geschichte

Der Bobtail entstand im 18. und 19. Jahrhundert in England, wo er Vieh und Schafe zu den Märkten trieb. Sein Name geht auf die früher übliche kupierte, also 'gestutzte' Rute zurück (englisch 'bobbed tail'). Durch das Kupierverbot trägt er heute meist eine natürliche Rute. Aus dem robusten Treibhund von einst ist längst ein beliebter Familien- und Begleithund geworden.

✂️ Pflege, Haltung & Erziehung

Das lange, zottelige und üppige Fell des Bobtails ist ausgesprochen pflegeintensiv: Ohne mehrmals wöchentliches, gründliches Bürsten verfilzt es rasch und muss dann geschoren werden. Viele Halter entscheiden sich daher für einen regelmässigen, praktischen Kurzschnitt. Beim Bewegungsbedarf ist der Bobtail moderat – tägliche Spaziergänge und Spiel genügen ihm. Als kluger Hund lernt er gut, braucht aber freundliche, geduldige Führung.

🩺 Gesundheit

Der Bobtail hat eine Lebenserwartung von rund 10 bis 12 Jahren. Rassetypisch können Hüftdysplasie, Katarakt (Grauer Star) sowie Autoimmunerkrankungen auftreten; einzelne Linien tragen zudem den MDR1-Gendefekt. Seriöse Züchter röntgen die Hüften, lassen die Augen untersuchen und testen bei Bedarf auf MDR1. Als grosse Rasse profitiert der Bobtail von massvollem Wachstum und gutem Gewichtsmanagement.

🏡 Für wen ist die Rasse geeignet?

Der Bobtail passt zu Familien und Menschen, die einen ruhigen, freundlichen Hund suchen und die aufwändige Fellpflege nicht scheuen. Er ist ein toller Begleiter für Kinder und fühlt sich in einem Haus mit Garten besonders wohl, kommt aber mit genügend Auslauf auch in einer grosszügigen Wohnung zurecht. Für sehr reinlichkeitsbewusste oder wenig zeitreiche Halter kann das haarende, pflegeintensive Fell zur Herausforderung werden. Mit liebevoller Führung eignet er sich durchaus auch für engagierte Ersthalter.

❓ Häufige Fragen

Warum heisst der Bobtail 'Bobtail'?
Der Name stammt von der früher üblichen kupierten Rute ('bobbed tail'); heute tragen die Hunde meist eine natürliche Rute.
Wie aufwändig ist die Fellpflege beim Bobtail?
Sehr aufwändig – ohne mehrmals wöchentliches Bürsten verfilzt das lange Fell, weshalb viele Halter einen Kurzschnitt wählen.
Ist der Bobtail ein guter Familienhund?
Ja, er ist gutmütig, ausgeglichen und kinderlieb und liebt das Leben mitten in der Familie.

🏅 Rasseklub & Züchter finden

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🐾 Seriöse Züchter und Welpen findest du über den offiziellen Rasseklub — die SKG listet die zuständigen Klubs, die wiederum geprüfte Züchter führen.